Seit über 60 Jahren ist Witty-Chemie, ein mittelständisches Familienunternehmen, am Markt. Darauf sind wir stolz. Erfolg ist keine Eintagsfliege. Wir haben ihn uns hart erarbeitet. Als kompetenter und verlässlicher Partner in Schwimmbad und Küche. Und das soll auch so bleiben.
Über 60 Jahre Witty-Chemie. Begleiten Sie uns auf eine kleine "Zeitreise" von den Anfängen des Unternehmens bis heute.
Der Rechtsreferendar Siegfried Witty gründet mit Unterstützung seines Vaters, Xaver Witty, in Augsburg ein Unternehmen für chemische Erzeugnisse und Baustoffe. Die Anfänge direkt nach dem Krieg sind mehr als bescheiden: Verkauft werden Dachplatten sowie Schmierseife für Arztpraxen. Zur Chemie kommt Siegfried Witty durch den „Zufall“ eines Fasses Fettsäure. In drei Kesseln – Kochkessel des ehemaligen Reichsarbeitsdienstes – wird daraus Seife gekocht. Der Schritt in die Selbständigkeit, noch vor Abschluss des zweiten juristischen Staatsexamens, ist getan. Und der Wunsch nach Unabhängigkeit und unternehmerischer Freiheit geht nach und nach in Erfüllung.

Direkt am Lech, in der Nähe der Berliner Allee in Augsburg, wird 1946 das erste Betriebsgebäude gebaut. Das Kleinunternehmen tritt der Berufsgenossenschaft Chemische Industrie bei.


Am 20. Juni 1948 wird im Zuge der Währungsreform die DM eingeführt. Die Währungsreform schafft die Voraussetzung für eine wirtschaftliche Konsolidierung und markiert das Ende der Nachkriegszeit und den Beginn des deutschen Wirtschaftswunders. Bis zum Ende der 1950er Jahre entwickelt sich die Bundesrepublik zur zweitstärksten Wirtschaftsnation der Welt nach den USA.

1950, das Jahr in dem Siegfried Witty seine Frau Irmgard heiratet, sein Jurastudium abschließt und nun mit ganzer Kraft am Aufbau des Unternehmens arbeitet. Die Handwaschpaste Witty-Manulin ist ein Markenprodukt der ersten Stunde, das die Firma Witty noch heute verkauft. Weitere Produkte sind Witty-Lava und Witty-Lavana.
Das Wirtschaftswunder sorgt für einen enormen Aufschwung. Umsatz und Mitarbeiterzahl gehen steil bergauf. In der Konrad-Adenauer-Allee 17 wird das 1. OG für zusätzliche Büroräume genutzt. Dr. Siegfried Witty beschäftigt 1955 sieben Mitarbeiter im Innendienst sowie vier Mitarbeiter im Außendienst. Die Produkte werden noch vom Geschäftsführer selbst entwickelt. Zur Handwachpaste und zu den Seifen gesellen sich nach und nach Produkte zur Bodenpflege. Mit dem Flüssigwachs Witta kommt ein neuer Verkaufsschlager in das Produktprogramm. Weitere Produkte aus dieser Zeit sind Witina Hartglanzbohnerwachs, Wyl-Blitz Schnellspülmittel und Wilo Schuhcreme. Das Konzept des Direktverkaufs und der Produktvorführung beim Kunden erweist sich immer mehr als das Erfolgsrezept des Unternehmens.
Für die Expansion in den bayerischen Raum wird 1956 ein Verkaufsbüro in München eröffnet. Das Haus in der Gabelsberger Straße dient den Fachberatern auch als Übernachtungsquartier. Von Anfang an liefert die Firma Witty ihre Produkte direkt zu den Kunden aus Industrie, Handwerk und Gastronomie. Der Fuhrpark wächst. Die gelb-rot-schwarz bedruckten Busse und Käfer sind ein Hingucker – doch vorerst nur auf Bayerns Straßen...



Viele Bundesbürger blicken optimistisch in die Zukunft: Die Spuren von Krieg und Zerstörung weichen dem Wiederaufbau. Die Wirtschaft wächst, der Export steigt, die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt ist positiv. Steigende Löhne beteiligen jetzt auch die Arbeitnehmer am wachsenden Wohlstand und ermöglichen ihnen erste, zaghafte Schritte in die neue Welt des Konsums.Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den neuen Werbeslogans der Firma Witty. Überhaupt wird Werbung groß geschrieben in dieser Zeit, denn: Wer Witty tippt, tippt tipptopp.Der Platzbedarf für die Produktion wächst mit der Produktpalette. 1964 erhält Dr. Siegfried Witty die Baugenehmigung für ein Produktionsgebäude in Dinkelscherben. Die ersten Planungen beginnen.
Die Fachberater sind es, die den entscheidenden Anstoß zur Entwicklung von Produkten für Schwimmbäder geben. 1967 kommen die ersten Pool-Produkte für die Wasseraufbereitung und Schwimmbad-Reinigung auf den Markt: Witty-Pool Blau, Witty-Pool Rot und Witty-Pool Gelb.
Tausende Studenten gehen in den 1960er Jahren auf die Straße – und unter der Chiffre "68er" in die Geschichtsbücher ein. Für die wirtschaftliche Entwicklung entscheidender ist die Einführung der Mehrwertsteuer am 1. Januar 1968. In Dinkelscherben ist der Rohbau der neuen Betriebshalle fertig gestellt. Die Verlagerung der Produktion von Augsburg nach Dinkelscherben wird vorbereitet.
Umsatzsteuersätze in Deutschland |
| Steuersatz |
| ermäßigter Steuersatz |
| ||||
1. Januar 1968 – 30. Juni 1968 | 10% | 5% | ||
1. Juli 1968 – 31. Dezember 1977 | 11% | 5,5% | ||
1. Januar 1978 – 30. Juni 1979 | 12% | 6% | ||
1. Juli 1979 – 30. Juni 1983 | 13% | 6,5% | ||
1. Juli 1983 – 31. Dezember 1992 | 14% | 7% | ||
1. Januar 1993 – 31. März 1998 | 15% | 7% | ||
1. April 1998 – 31. Dezember 2006 | 16% | 7% | ||
seit 1. Januar 2007 | 19% | 7% |

In den 70ern werden dank gut gefüllter Kassen zahlreiche kommunale Hallen- und Freibäder gebaut. Dr. Siegfried Witty gründet den Unternehmensbereich Schwimmbadpflege. Durch die schnell wachsende Produktpalette, das gezielt erworbene Fachwissen und den Direktvertrieb gelingt es Witty schnell, sich als kompetenter Partner der öffentlichen Bäder in Deutschland zu etablieren.
Die ersten Produkte werden in Dinkelscherben produziert und von dort mit vier LKW ausgeliefert. 1970 markiert auch den Start vieler Witty-Traditionen, die bis heute Bestand haben: Durch eine dreistufige praxisnahe Ausbildung und regelmäßige Verkaufstrainings werden die Fachberater gezielt gefördert.
Start des Vertriebs in Österreich. Innerhalb einer Woche werden in Salzburg, Linz, Wien, Innsbruck fünf Fachberater eingestellt. Die Mitarbeiterzahl ist nun auf 62 Beschäftigte angewachsen.

Während der Sommerspiele 1972 in München nehmen palästinensische Terroristen elf Mitglieder der israelischen Mannschaft gefangen. Eine missglückte Befreiungsaktion auf dem Flugplatz von Fürstenfeldbruck führt zum Tod aller Geiseln sowie von fünf Terroristen und einem Polizeibeamten. IOC-Präsident Avery Brundage setzt sich für die Fortführung der Spiele ein, berühmt geworden ist sein Ausspruch „The games must go on“ („Die Spiele müssen weitergehen“).
Witty expandiert 1972 nach Mittelhessen und Franken und gründet das Verkaufsbüro in Nürnberg. Das Sortiment zur Wasseraufbereitung ist auf 11 Produkte angewachsen. Täglich werden neue Kunden für das Unternehmen gewonnen: Die Fachberater von Witty zeigen Schwimmmeistern und Betriebsleitern die Wirkungsweise der Produkte und erklären die richtige Handhabung. Ist ein neuer Kunde gewonnen, wird er kompetent von seinem Fachberater betreut. Diese Kombination aus wirksamen Produkten, der richtigen Anwendung und zuverlässigem Service begeistert Witty-Kunden bis heute.

In Dinkelscherben – im Herzen des Naturparks Augsburg – ist ein großzügiger Produktionsbetrieb sowie ein Entwicklungslabor für das ständig wachsende Unternehmen entstanden. Nun fehlen neue Arbeitskräfte für das Werk. Deshalb wird im Juni 1973 an „alle Haushaltungen in Dinkelscherben und Umgebung“ eine Einladung zur Werksbesichtigung verschickt und für die „modernen, hellen Arbeitsplätze ohne Akkord- und Schichtarbeit“ geworben. Handliche Kanister aus PE-Kunststoff lösen die bisher üblichen Blechgebinde ab.

Die mittlerweile zehnte Fußball WM wird in Deutschland ausgetragen. Im Finale setzt sich Deutschland gegen die Niederlande 2:1 durch und wird nach 1954 zum zweiten Mal Weltmeister. Die Witty-Fußballmannschaft ist nicht ganz so erfolgreich, aber voller Begeisterung und bietet den sportlichen Ausgleich zur harten Arbeit. Das Jahr 1974 mit seiner Energiekrise wird für die westdeutsche Wirtschaft zum schwierigsten Geschäftsjahr seit langem. Doch die Firma Witty kann sich dieser Entwicklung entziehen: Zwischen 1970 und 1974 verdoppelt sich der Umsatz. Vor allem der Schwimmbad-Bereich legt kräftig zu. Ausbildungs-Programme und regelmäßige Verkaufstrainings gehören in den 70er Jahren zum Alltag eines Fachberaters im Außen- und Innendienst. Die Fach- und Beratungskompetenz der Mitarbeiter und ihre Fähigkeit zur Problemlösung beim Kunden erweist sich – gerade auch in der stärker werdenden Auseinandersetzung mit Wettbewerbern – als Schlüssel zum Erfolg. Mittlerweile sind auch die Büroräume in Augsburg viel zu klein geworden. Deshalb fällt die Entscheidung, das gesamte Unternehmen nach Dinkelscherben zu verlagern.
Das Unternehmen verlässt Augsburg. Ein modernes Großraumbüro und das erweiterte Labor bieten Raum für die weitere Entwicklung. Dieser wichtige Meilenstein wird mit einem großen Betriebsfest gefeiert.
Damit Witty-Pool Produkte für die Wasseraufbereitung im Schwimmbad optimal angewendet werden, beginnt Witty eine eigene Dosiertechnik-Produktion. Denn mit Chemie, Technik und Service aus einer Hand ist der Kunde nach Witty-Philosophie optimal betreut. 1982 wird die erste selbst entwickelte Anlage, eine Witty-Doscal für die Wasserdesinfektion, erfolgreich auf den Markt gebracht.

Der Chemiker Dr. Hubert Witty, Sohn des Firmengründers Dr. Siegfried Witty, tritt in das Unternehmen ein. 1984 ist auch das Geburtsjahr des Witty-Waschbären – bis heute Logozeichen und Sympathieträger des Unternehmens. Sein Motto:
"Niemand jagt den Schmutz so sehr, wie der kleine Witty-Bär."


Ende der 1980er Jahre lehnen sich immer mehr Menschen in der DDR gegen das Regime auf. Die Leipziger Demonstrationen im Oktober 1989 sind der Ausgangspunkt für die friedliche Revolution in der DDR. Der 9. November 1989 geht als Tag des Mauerfalls in die Geschichte ein. In dieser spannenden Zeit sind auch Witty-Fachberater in „Richtung Osten“ unterwegs. Mit Landkarten, von der Grenze aus, suchen sie nach Hallen- und Freibädern und verbuchen erste kleine Erfolge in den „neuen Ländern“. Die neuen Hochkonzentrate begeistern die Kunden. Hochkonzentrate können mit einer speziellen Dosierflasche exakt und sparsam dosiert werden. So lässt sich der Reiniger-Verbrauch um bis zu 40 % reduzieren und um bis zu 90 % an Lagerplatz einsparen. 1989 sind bereits mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Witty beschäftigt.
3. Oktober 1990 Deutschland feiert die Wiedervereinigung 28 Jahre nach dem Bau der Mauer feiert Deutschland die Wiedervereinigung und Witty startet den flächendeckenden Vertrieb in die neuen Bundesländer.
Das Produktsortiment für die Großraum- und Schwimmbadpflege ist sehr erfolgreich am Markt platziert. Nun rückt ein neuer Bereich in den Fokus: Schwerpunkt der Produktentwicklung wird die Küchenhygiene. Die Marke „Witty-Klik“ für die maschinelle Geschirr-Reinigung wird sukzessive ausgebaut. Witty spezialisiert sich dabei auf die besonderen Anforderungen der Köche in der Gemeinschaftsverpflegung und baut gezielt eigenes Know-how auf. Mit Chemie, Dosiertechnik, Arbeitsgeräten und Anwendungshilfen umfasst das Sortiment über alle Bereiche hinweg über 300 Produkte.

Die Verkaufsbüros in München, Nürnberg, Eschelbronn und Ronneburg bei Gera dienen als regionale Stützpunkte für die mittlerweile große Außendienstorganisation. Die eigene LKW-Flotte bürgt nicht nur für eine zuverlässige Belieferung sondern auch für einen ganz besonderen Service: Bei der Lieferung werden auch die leeren Gebinde des Kunden wieder abgeholt. Um die Umwelt zu schonen, setzt Witty Mehrweg-Gebinde ein. Bei den Kunden entsteht weniger Abfall und kein Entsorgungsproblem. Und ganz nebenbei werden der Umwelt durch die Wiederverwendung der Gebinde jedes Jahr zig Tonnen Plastikabfall erspart.
Rolf, die gelbe Handpuppe der Post, soll die Bürger von dem neuen fünfstelligen Postleitzahlensystem überzeugen. Nötig wird die Umstellung vor allem durch die Deutsche Wiedervereinigung. Bei Witty wird ein neuer Abtankplatz und ein Lagergebäude gebaut sowie die Lagertanks modernisiert.
1997 wird das Qualitätsmanagementsystem von Witty erstmals nach internationalem Standard ISO 9001 zertifiziert.

Mehr als 50 Jahre stand Dr. Siegfried Witty an der Spitze des Familienunternehmens. 1999 übergibt er die Geschäftsführung an seinen 43jährigen Sohn, Dr. Hubert Witty. Der Generationswechsel geht auch mit einer neuen Geschäftsform einher. Das Unternehmen firmiert jetzt als GmbH & Co. KG.
Um die vielen Tausend Kunden regelmäßig über Neuigkeiten aus ihrer Branche zu informieren, erscheint erstmals die Kundenzeitung „Witty-News“.
Das allgemein befürchtete EDV-Chaos bei der Umstellung auf das Jahr 2000 bleibt zum Glück aus - auch bei der Firma Witty läuft die Umstellung reibungslos. Doch für den Markt der Informationstechnologie und die sogenannten „Dot-Coms“ steht das „Dicke Ende“ kurz bevor: Es zeichnet sich ab, dass die hochbewerteten IT-Unternehmen die Gewinnerwartungen in absehbarer Zeit nicht erfüllen können. Die Zweifel werden lauter, als die ersten der vermeintlichen Hoffnungsträger Insolvenz anmelden müssen. Als im März 2000 die Kurse zu sinken beginnen und vermehrt Verkäufe getätigt werden, bricht der Markt vollends in sich zusammen. Der Kursverfall verwandelt sich in einen Kurssturz. Krise des IT-Marktes hin oder her – die EDV-Systeme bei Witty sind den Anforderungen des Unternehmens nicht mehr gewachsen. Die Systemlandschaft muss modernisiert werden, damit alle Mitarbeiter auf eine einheitliche Datenbasis zugreifen können. Erste Kontakte zu Anbietern von ERP-Programmen (ERP steht für Enterprise-Ressource-Planning) werden geknüpft. Außerdem sind das Fertigwarenlager und die Kommissionierzone zu klein. Ein Neubau soll nicht nur Platz schaffen, sondern auch den Materialfluss optimieren. Bereits bei der Planung des Neubaus legt Witty großen Wert auf Sicherheit und Umweltschutz – ins Fundament des 2800 Quadratmeter umfassenden Neubaus wird eine dicke Polyethylen-Folie wannenförmig verlegt. Bereits in 1 ½ Jahren soll der Neubau eingeweiht werden.

Auf rund 5 Mio. DM belaufen sich die Investitionen für das neue Fertigwarenlager mit Kommissionierzone, Logistik und dem technischen Produktionsbereich. Nach nur 10 Monaten Bauzeit wird die hell gestaltete Halle in Betrieb genommen. 8,50 Meter lang, 3,80 Meter hoch und 3,5 Tonnen schwer: das sind die Maße der neuen Gebindewaschanlage von Witty. Hier werden die Mehrweg-Kanister maschinell gereinigt, bevor sie erneut befüllt und ausgeliefert werden. Die neue Gebindewaschanlage arbeitet besonders umweltschonend, da das Wasser wieder aufbereitet wird.

Am 1. Januar 1999 wurde der Euro als Buchgeld eingeführt; drei Jahre später am 1. Januar 2002 als Bargeld. Damit löst der Euro die nationalen Währungen als Zahlungsmittel ab. Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) entscheidet sich im Bereich der Küchenhygiene für Witty. Witty hat den Neuanfang in der Software-Landschaft gewagt und führt nach zwei Jahren Umstellungsphase Baan-ERP als neue Unternehmens-Software ein. Von Baan-ERP werden nahezu alle Unternehmensbereiche abgedeckt – von der Finanzbuchhaltung über die Auftragsverwaltung bis hin zur Tourenplanung im Versand. „Niemand jagt den Schmutz so sehr, wie der kleine Witty-Bär“: Der Witty-Waschbär feiert seinen 15. Geburtstag – und treue Witty-Kunden gratulieren mit „Bärigen Gedichten“, so wie Stefan Tullius aus Bad Kreuznach.
Mit einem Baggerbiss nimmt Dr. Hubert Witty das neue Bauvorhaben in Angriff. Bis zum Sommer 2005 wird die Fläche des 1976 gebauten Bürogebäudes nahezu verdoppelt. Auf dem Betriebsgelände wird ein neues Tanklager für Rohstoffe errichtet.


Witty schließt beide Bauvorhaben im Herbst 2005 erfolgreich ab: Ein moderner, lichtdurchfluteter Gang im Eingangsbereich prägt das erweiterte Verwaltungsgebäude. Über 3000 Tonnen Chemie kauft Witty pro Jahr ein, darunter auch Säuren und Laugen. Sie werden in Lkws nach Dinkelscherben geliefert, in Tanks gelagert und dann nach den Rezepturen aus dem Witty-Labor zu hochwertigen Reinigungs- und Desinfektionsmitteln verarbeitet. Mit dem neuen Tanklager erhöht sich die Lagerkapazität für Rohstoffe um 136 Kubikmeter. Rund 500 – große und kleine – Gäste kommen zur ganztägigen Einweihungsfeier. Sie besichtigen das Betriebsgelände mit dem neuen Tanklager und dem vergrößerten Verwaltungsgebäude. Für Unterhaltung sorgen der Kabarettist Silvano Tuiach und die Lechtown Kneeoilers.




Mit der Einführung der CRM-Software „Marketing Manager“ startet Witty ein neues, großes EDV-Projekt. Alle Witty-Fachberater werden über einen Laptop mit moderner UMTS-Technik an die neue Software-Lösung angebunden. Die Kommunikation zwischen „Innen- und Außendienst“ wird so erheblich vereinfacht.

60 Fachberater sind für Witty unterwegs. Zusammen mit den Witty-Technikern kommen sie auf 2.661.939 km. Pro Jahr werden 150.000 wiederverwendete Mehrweg-Gebinde verwendet. Der Witty-Jugendförderpreis wird in 2008 zum ersten Mal verliehen und über 5000 Tonnen Chemie produziert. Mit der Witty-Austria GmbH & Co. KG wird in Salzburg eine eigene Vertriebsgesellschaft gegründet.
